Vielfalt und Einheitsbrei
Veranstaltungsdetails
Beginn der Veranstaltung: | |
Info zum Beginn: täglich von 16.04. bis 30.10. | |
Ende der Veranstaltung: | |
Ort / Veranstaltungsraum: Schloss Stainz |
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Essen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme. Essen ist als Kulturgut mit Werten beladen und oftmals Träger mythischer Symbole. Essen ist sinnliche Erfahrung und steht für Geselligkeit, Tischkultur, Tischsitten, aber auch eine geordnete Abfolge von Speisen. Damit es aber zu diesem Genuss kommt, muss einerseits die Grundlage in Form von geschmackvollen Lebensmitteln gegeben sein, produziert in einer natürlichen Umgebung, andererseits ist aber auch die Kreativität der Zubereitung gefordert.
Heute beschäftigen sich mit dem Thema Essen nicht nur die Produzenten, sondern auch eine Vielzahl von Fachleuten. Nahrungsmitteltechnologen untersuchen Form, Konsistenz, Geruch und Haptik von Genussmitteln, und selbst eine neue Sparte hat sich entwickelt: Food Design is(s)t in aller Munde. Essen wird auch als sinnliche Erfahrung untersucht so wird auch die Vielzahl an Wahrnehmungen beim Verzehr eines Produkts analysiert, und man erfährt beispielsweise, dass ein Keks, der beim Abbrechen einen
hellen Ton erzeugt, an brechendes Styropor erinnert.
Unter diesen Gesichtspunkten wird in der Ausstellung die Entwicklung von Speiselandschaften mit spezieller Berücksichtigung der Steiermark betrachtet, vergleichbar mit den heute immer öfter auftretenden Genussregionen. Andererseits gilt es auch, die kulturelle Entwicklung des Essens neu zu interpretieren.
Fotos: © Universalsmuseum Joanneum
Heute beschäftigen sich mit dem Thema Essen nicht nur die Produzenten, sondern auch eine Vielzahl von Fachleuten. Nahrungsmitteltechnologen untersuchen Form, Konsistenz, Geruch und Haptik von Genussmitteln, und selbst eine neue Sparte hat sich entwickelt: Food Design is(s)t in aller Munde. Essen wird auch als sinnliche Erfahrung untersucht so wird auch die Vielzahl an Wahrnehmungen beim Verzehr eines Produkts analysiert, und man erfährt beispielsweise, dass ein Keks, der beim Abbrechen einen
hellen Ton erzeugt, an brechendes Styropor erinnert.
Unter diesen Gesichtspunkten wird in der Ausstellung die Entwicklung von Speiselandschaften mit spezieller Berücksichtigung der Steiermark betrachtet, vergleichbar mit den heute immer öfter auftretenden Genussregionen. Andererseits gilt es auch, die kulturelle Entwicklung des Essens neu zu interpretieren.
Fotos: © Universalsmuseum Joanneum